Udos Website / 2024 Alaska:  2 Wochen mit Jeannie und Eric in den Norden

Eine Rundreise mit überwältigenden Stationen

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Auf dem Rückflug von der Südsee machten wir Station bei Jeannie und Eric
in Eugene /Oregon und unternahmen mit ihnen eine Reise nach Alaska.



Jeannie hatte die Tour akribisch vorbereitet, das 4-WD-Auto und alle Hotels schon frühzeitig gebucht. Denn in den 2 Monaten des Alaska-Sommers hätten wir spontan kaum etwas gefunden.

Alle auf dieser Seite verwendeten Karten sind unter Lizens von: OpenStreetMap Mitwirkende

Überblick der 10 Stationen der Rundreise
Die 10 Stationen unserer Rundreise

Unsere 10 Stationen:

 1 - Anchorage
 2 - Seward Resurrection Bay
 3 - Whittier
 4 - Valdezv
 5 - Kenny Lake
 6 - McCarthy
 7 - Glenallen
 8 - Alpine Creek Lodge Cantwell
 9 - Denali National Park
10 - Talkeetna

Vor dem Start nach Alaska konnten wir uns aber erstmal ein paar Tage bei Jeannie und Eric zu hause von der bisherigen Reise erholen. Kevin bereitete eine riesige vegetarische Paella und es gab Pazifik-Wellen-Torte á la Jeannie.

Kevin im Garten vor Paella-Pfanne
Paella in amerikanischer Größenordnung 😉
Jeannie, Eric, Udo am Gartentisch
Es war sehr heiß in Oregon, aber abends konnte man auf der Terasse sitzen
Jeannies Pazifik-Wellen-Torte
Ein süßer Kampf mit den Wogen
Blüte der 'Königin der Nacht' vor dem Haus
Jeden Tag eine neue Blüte der Königin der Nacht

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Von l nach r: Udo, Kevin, Baby, ....
Bego, Kevin und Baby Oliver verbrachten ihren Urlaub hier
Station 2, unsere Hütte bei Seward

In Anchorage (Station 1) übernahmen wir den Allrad-Suv und fuhren am gleichen Tag weiter zu unserer ersten Hütte in der Nähe von Seward, wo wir uns drei Tage lang an das Klima gewöhnen konnten.

weißer Allrad-Suv von vorne
Ein bequemes Auto für unsere Rundfahrt
Ferienhütte im Wald
Ein trockener und warmer Ausgangsort für unsere ersten Wanderungen
Ferienhütte Innenansicht
Betten für 4 Personen, auf der Empore und im hinteren Zimmer
Couch mit Jeannie, Udo und Eric beim Essen
Die Couch war bequem, der Tisch hätte etwas größer sein können
Erste Wanderung
Eine erste Wanderung in die Umgebung
Frische Bärenkacke auf dem Wanderweg
Es gibt auf jeden Fall Bären hier!
Wir vier auf dem Wanderweg
Wir genossen die Wanderungen bei jedem Wetter
Udo mit Flechten als Schnäuzer
Nach Waldschraten brauchten wir nicht zu suchen
Schmale Holzbrücke über reißendem Fluß
Am nächsten Tag wanderten wir an der Resurrection Bay entlang
Flußufer mit Blick auf Berge
Einfach ein malerisches Motiv!
Ebene an der Bucht
Herrliche Landschaft soweit das Auge reicht. >>> Mit Klick zum Video
Blick zum Gletschermund
Diese steinige Ebene war vor einigen Jahren noch vollständig vom Excit Gletscher bedeckt. >>> Mit Klick zum Video
Infotafel zum Rückzug des Gletschers
Jahr für Jahr schmilzt der Gletscher weiter ab ...
Querschnitt durch einen Gletscher
... und hinterlässt alles, was ihm in die Quere kam
Station 3, Whittier

Eine Besonderheit erlebten wir auf der Fahrt nach Whittier. Der Ort lässt sich per Auto nur durch einen Tunnel erreichen. Wir mussten vor dem Tunneleingang warten, bis der Gegenverkehr durch war, und zeitweise verkehrt auf der gleichen Spur sogar eine Eisenbahn.

Fährstation Whittier
Der Ort ist eigentlich nur eine Fährstation.
Wartende an der Fährstation
Eric interessierte sich für den Radwanderer, der sich eine lange Tour vorgenommen hatte.
Blick über den Bug der Fähre
Wir genossen die Fahrt mit der Fähre nach Valdez durch die Fjordlandschaft
Blick über die Fjordlandschaft
In einigen Buchten münden Gletscher in die Fjorde des Prinz William Sounds
Station 4, Valdez

Lachszuchtanlage bei Valdez
Gegenüber Valdez gibt es eine Lachszuchtanlage mit Sperre für die Fische, die in den Bach schwimmen wollen
Seelöwe vor der Lachssperre
Vor der Sperre tauchten die Seelöwen nach Lachsen.
>>> Mit Klick zum Video
Station 5, Kenny Lake

Straße nach Kenny Lake
Es war eine lange Fahrt nach Kenny Lake.
>>> Mit Klick zum Video
Wasserfälle
Unterwegs eine Wanderung bei diesen Wasserfällen.
>>> Mit Klick zum Video
Alte Goldgräber-Route
50 m über dem schmalen Tal verläuft diese alte Goldgräber-Route, hier fuhren sogar Planwagen entlang.
Umgestürzter Baum auf Weg
Manche Stellen waren nicht mehr wagentauglich.
Hier gings nicht mehr weiter. Außerdem mussten wir ohnehin zurück und weiterfahren.

Kenny Lake lag auf dem Weg nach McCarthy, wohin man nur über eine 100 km lange Schotterpiste kam. Manche Leute flogen auch dorthin, um diese Straße zu umgehen. Jeannie hatte ein sehr stilechtes Holzhäuschen reserviert, von dem aus wir wieder Wanderungen in die Ruhe ausstrahlende Ebene zwischen den Bergen machten.

Blockhaus in Kenny Lake von vorn
Unsere beste Unterkunft der ganzen Reise!
Blockhaus von der Seite
Oben zwei Zimmer mit Bad, unten Wohnraum, Küche, Schlafzimmer und Bad.
Ebene Landschaft zwischen Bergen
Eine sommerliche Ruhe lag über der Ebene. >>> Zum Video
Station 6, McCarthy

Von Kenny Lake ging es eine ca. 100 km lange Schotterstraße ('gravel road') entlang nach McCarthy in unser nächstes Quartier und zu der Gletscherwanderung. Die Piste war größtenteils Schlaglochfrei und in den feuchten Waldbereichen staubte es auch nicht so arg. Aber wenn im Offenland jemand entgegen kam hieß es: "Fenster zu!". Auf jeden Fall ein großer Dank an Eric, der uns die vielen Tage lang so tapfer über die weiten Strecken gefahren hat 🙏.

Eine erhaltene Brücke der alten Kupfertransport-Bahn. >>> Video!
Holzhäuser des alten Erzbetriebs
In diesen Gebäuden wurde das Kupfererz sortiert.

Der Ort McCarthy und die Fabrik entstand nur durch den Kupfer-Abbau. Alles zum Leben Notwendige musste hierher geschafft werden.

Heutzutage lebt die Gemeinde vom Gletschertourismus, zu dem wir auch beitrugen.

Blick auf den Root-Gletscher
Wanderung zum Root-Gletscher
Wir wanderten 1,5 Stunden bis zum Gletschereis. >>> Video!
Wir vier auf dem Gletscher
Mit unter geschnallten Spikes ging es auf den Gletscher © Eric Selker
Es war nicht einfach, auf dem buckeligen Eis zu gehen. >>> Video!
Wandergruppe auf dem Root-Gletscher
Auf dem Gletscher liefen wir sehr vorsichtig. >>> zum Youtube-Video (1:26 min)
Station 7, Glenallen und etwas weiter in Richtung Station 8

Die Strecke von McCarthy zum Denali Park ist ziemlich lang und wir befuhren sie in 3 Teilstrecken, mit einer ausgiebigen Tour über eine Hochebene mit Tundra Vegetation. In Glenallen haben wir lediglich übernachtet. Am nächsten Tag ging es schon früh weiter Richtung Paxson und irgendwo auf dieser Strecke haben wir eine Wanderung eingelegt, bevor wir am späten Nachmittag über eine Gravel Road zum Alpine Creek Lodge weiterfuhren

Tundra Landschaft
Hier kann man endlos laufen
Rastende Wanderer auf dem Boden
Eine Rast tut gut!
Rote Blume
© Eric Selker
Rundumblick. >>> Video!
Station 8, Alpine Creek Lodge Cantwell

Alpine Creek Lodge
Nach weiterer Fahrt durch die Tundra kehrten wir
in dieses riesige Blockhaus ein
Zimmereinrichtung
Zimmereinrichtung
Hotelhalle mit riesigem Tisch und Gästen
Uriger Holztisch
Rote Blume
Auf Goldsuche
Station 9, Denali Park

Eric, Ute und Jeannie auf Berg-Wanderweg
Es ging hoch hinaus hier, von 800 auf 1300 m

Der Denali National Park ist sehr weitläufig, man kann dort tagelang wandern. Wir fuhren mit dem Auto bis zu einem Parkplatz, von dem ein Wanderweg den Berg hinauf startete und hatten Hoffnung auf Sichtung einiger Wildtiere auf der vor uns liegenden, mehrstündigen Wanderung. Immerhin erblickten in der Ferne wir eine Elchkuh auf dem Hang eines Seitentals, zu weit entfernt für unsere Kameras. Aber einige kleinere Tiere ließen sich blicken.

Schnepfen auf Wanderweg
Es dauerte eine Weile, bis die Schnepfen den Weg frei gaben © Eric Selker
Arktisches Erdhörnchen
Arctic ground swirrel © Eric Selker
Es fühlte sich ungestört >>> Video!
Windig wars! >>> Video!
Ute vor Felsen am Wanderweg
Pause vor dem Abstieg
Waldsee
Die Biber haben einen wunderschönen See aufgestaut
Biberdammm
Einfach, aber effektiv, der Biberdamm
Caribou
Wir saßen gerade wieder im Auto, als sich uns ein Caribou aus nächster Nähe zeigte
Station 10, Talkeetna

Bei Talkeetna wollten wir vor allem nochmal wandern, den Mount McKinley (bzw. Denali) aus der Ferne sehen und übernachten. Wir hatten für 2 Nächte wieder ein Blockhäuschen, in dem sich das - im Gegensatz zur vorherigen Station - regnerische Wetter gut aushalten ließ.

Die niedrige, dichte Wokendecke verwehrte uns leider den Blick auf den Denali, der aber auch von hier aus immer noch mehr als 80 km entfernt ist. Näher kam man per Straße gar nicht heran. Trotzdem hätte man den höchsten Berg der USA bei sehr klaren Wetter sehen können.
Die Seenomaden (s. vorherigen Bericht) hatten sich Fotos von uns erhofft, da sich der Berg bei ihrer Alaska-Reise auch nicht zeigte. Ich fotografierte statt dessen 2 Postkarten für sie. 😉

Blockhaus
Wir wohnten wieder mitten im Wald
Fotografie von Postkarte, Motiv: Denali
So schön sieht man den Denali wenn man näher heran fliegt

Zum Schluss gibt es ein Video mit einigen ausführlicheren
Szenen von dieser Reise:

Alaska

Viel Vergnügen beim Anschauen! (16:11 min)

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