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Jeannie hatte die Tour akribisch vorbereitet, das 4-WD-Auto und alle Hotels schon frühzeitig gebucht. Denn in den 2 Monaten des Alaska-Sommers hätten wir spontan kaum etwas gefunden.
Alle auf dieser Seite verwendeten Karten sind unter Lizens von: OpenStreetMap Mitwirkende
1 - Anchorage
2 - Seward Resurrection Bay
3 - Whittier
4 - Valdezv
5 - Kenny Lake
6 - McCarthy
7 - Glenallen
8 - Alpine Creek Lodge Cantwell
9 - Denali National Park
10 - Talkeetna
Vor dem Start nach Alaska konnten wir uns aber erstmal ein paar Tage bei Jeannie und Eric zu hause von der bisherigen Reise erholen. Kevin bereitete eine riesige vegetarische Paella und es gab Pazifik-Wellen-Torte á la Jeannie.
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In Anchorage (Station 1) übernahmen wir den Allrad-Suv und fuhren am gleichen Tag weiter zu unserer ersten Hütte in der Nähe von Seward, wo wir uns drei Tage lang an das Klima gewöhnen konnten.
Eine Besonderheit erlebten wir auf der Fahrt nach Whittier. Der Ort lässt sich per Auto nur durch einen Tunnel erreichen. Wir mussten vor dem Tunneleingang warten, bis der Gegenverkehr durch war, und zeitweise verkehrt auf der gleichen Spur sogar eine Eisenbahn.
Kenny Lake lag auf dem Weg nach McCarthy, wohin man nur über eine 100 km lange Schotterpiste kam. Manche Leute flogen auch dorthin, um diese Straße zu umgehen. Jeannie hatte ein sehr stilechtes Holzhäuschen reserviert, von dem aus wir wieder Wanderungen in die Ruhe ausstrahlende Ebene zwischen den Bergen machten.
Von Kenny Lake ging es eine ca. 100 km lange Schotterstraße ('gravel road') entlang nach McCarthy in unser nächstes Quartier und zu der Gletscherwanderung. Die Piste war größtenteils Schlaglochfrei und in den feuchten Waldbereichen staubte es auch nicht so arg. Aber wenn im Offenland jemand entgegen kam hieß es: "Fenster zu!". Auf jeden Fall ein großer Dank an Eric, der uns die vielen Tage lang so tapfer über die weiten Strecken gefahren hat 🙏.
Der Ort McCarthy und die Fabrik entstand nur durch den Kupfer-Abbau. Alles zum Leben Notwendige musste hierher geschafft werden.
Heutzutage lebt die Gemeinde vom Gletschertourismus, zu dem wir auch beitrugen.
Die Strecke von McCarthy zum Denali Park ist ziemlich lang und wir befuhren sie in 3 Teilstrecken, mit einer ausgiebigen Tour über eine Hochebene mit Tundra Vegetation. In Glenallen haben wir lediglich übernachtet. Am nächsten Tag ging es schon früh weiter Richtung Paxson und irgendwo auf dieser Strecke haben wir eine Wanderung eingelegt, bevor wir am späten Nachmittag über eine Gravel Road zum Alpine Creek Lodge weiterfuhren
Der Denali National Park ist sehr weitläufig, man kann dort tagelang wandern. Wir fuhren mit dem Auto bis zu einem Parkplatz, von dem ein Wanderweg den Berg hinauf startete und hatten Hoffnung auf Sichtung einiger Wildtiere auf der vor uns liegenden, mehrstündigen Wanderung. Immerhin erblickten in der Ferne wir eine Elchkuh auf dem Hang eines Seitentals, zu weit entfernt für unsere Kameras. Aber einige kleinere Tiere ließen sich blicken.
Bei Talkeetna wollten wir vor allem nochmal wandern, den Mount McKinley (bzw. Denali) aus der Ferne sehen
und übernachten. Wir hatten für 2 Nächte wieder ein Blockhäuschen, in dem sich das - im Gegensatz
zur vorherigen Station - regnerische Wetter gut aushalten ließ.
Die niedrige, dichte Wokendecke verwehrte uns leider den Blick auf den Denali, der aber auch von hier
aus immer noch mehr als 80 km entfernt ist. Näher kam man per Straße gar nicht heran. Trotzdem hätte man
den höchsten Berg der USA bei sehr klaren Wetter sehen können.
Die Seenomaden
(s. vorherigen Bericht)
hatten sich Fotos von uns erhofft, da sich der Berg bei ihrer Alaska-Reise auch nicht zeigte.
Ich fotografierte statt dessen 2 Postkarten für sie. 😉