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Wir hatten eine Einladung von unseren Freunden, den Seenomaden, mit Ihnen durch die Tuamotus zu segeln.
Alle auf dieser Seite verwendeten Karten sind unter Lizens von: OpenStreetMap Mitwirkende
Wir flogen zunächst nach Tahiti, wo wir uns in einem abseits gelegenen Ferienhaus an das Klima gewöhnen konnten.
Nach ein paar Tagen ging es per Inselflieger nach Fakarava. Wir genossen die Aussicht auf die Atolle, die wir bisher nur von Satellitenbildern her kannten.
Wolfgang ist so ein guter Fotograf und er hat so eine sehr gute Kamera, dass ich mich entschloss vor allem
seine Fotos und Videos für diese Seite zu verwenden. Ganz herzlichen Dank für die Erlaubnis dafür 💖!
Zum Gebrauch der Seite: mit Klick auf die Bilder erscheinen diese in Großdarstellung. Zurück geht's mit
dem "Zurück-Button" des Browsers. Die Videos und Verweise auf GoogleMaps erscheinen in einem neuen Tab.
Neben Doris und Wolfgang war auch Heimo schon an Bord und mit uns war die Crew nun komplett. Für den Nachmittag stand die Beschaffung von ausreichend Proviant an, denn wir würden einige Tage fernab aller Geschäfte sein.
Am Riffdurchlass mit seinen Strömungen finden sich die meisten Fische ein. Wir fuhren bei einlaufendem Wasser mit dem Beiboot zur Seeseite und ließen uns schnorchelnd zurücktreiben, dass leere Beiboot an der Leine. (Link zu Google Maps)
Nach zwei Tagen und mehrmaligem Schnorcheln am Riff, ging es 6 Seemeilen weiter zum Südostende von Fakarava. (Link zu Google Maps)
Ab und zu gibt es Schwein am Spieß. Das ließen wir uns nicht entgehen! 😋 Und wir hatten früh genug reserviert.
Nach diesem herrlichen Abendessen verließen wir Fakarava sehr früh am nächsten Morgen und segelten 60 sm über den offenen Pazifik, vorbei an Faaite, und ankerten nahe der Einfahrt des unbewohnten Atolls Tahanea.
Bei der Fahrt durch die Durchlässe war äußerste Konzentration angesagt. Die starke Strömung kann das Schiff leicht aus dem Kurs bringen und man darf den Untiefen nicht zu nahe kommen. Mit Klick zum Video, Ausfahrt Fakarava (0:36 min)
Zusammen mit Freunden von Doris und Wolfi machten wir eine echte Weltumsegler-Party am Strand. Mit Lagerfeuer und selbst „gepflückten“ Kokosnüssen als Getränke und Nahrung, sowie mit allerlei Leckerem aus der Bordküche.
Hier waren wir nun im Paradies pur. Eine wilde, fast unberührte Insellandschaft die kaum besucht wird. Ein weiterer Höhepunkt unserer Reise und wer Zeit hat, kann es hier lange aushalten. In der alten Hütte gibt es sogar eine Tonne mit gesammeltem Regenwasser. Wir nutzten die willkommene Gelegenheit und duschten alle!!
Was könnte schöner sein, als so lange wie möglich an diesem wundervollen Ort zu bleiben?
Der ursprüngliche Plan war, fast eine ganze Woche hier zu verbringen, bevor wir Richtung Tahiti
in See stechen. Aber wie das Seglerleben so ist: es kündigte sich ein kräftiger Sturm an und keiner
von uns wollte eine Sturmfahrt dorthin. Immerhin waren 320 Seemeilen nach Westen zu bewältigen, also
2 Tage und 2 Nächte auf dem offenen Pazifik. So mussten wir schon 3 Tage früher ablegen. Und die
von dem Sturmtief vorausgeschickten Wellen sorgten auch so schon für einige Ungemütlichkeiten und
bestätigten unsere gute Entscheidung, sobald wir die Abdeckung durch Tahanea verlassen hatten.